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Bluthochdruck & Gehirn
Welche Schäden entstehen durch Bluthochdruck am Gehirn und welche Folgeerkrankungen resultieren daraus?
Schäden am Gehirn
Da bei einem erhöhten Blutdruck die Gefäße auf Dauer zu stark beansprucht werden (Kapitel "Welche Schäden entstehen durch Bluthochdruck an den Gefäßen und welche Folgeerkrankungen resultieren daraus?") verkalken diese frühzeitig. Auch in den Gefäßen des Gehirns und der Halsschlagader führt hoher Blutdruck zu Gefäßverkalkungen. Durch die engen und steifen Gefäße kann nun weniger Blut fließen und das Gehirn wird nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Folgeerkankungen am Gehirn
Am Gehirn führt die durch den Bluthochdruck entstandene Gefäßverkalkung dann letztendlich zum Schlaganfall (Apoplex). Unter einem Schlaganfall versteht man eine plötzliche Mangeldurchblutung des Gehirns, die zu einer Schädigung des Gehirngewebes führt. Der durch den Bluthochdruck entstandene Schlaganfall kann zwei Formen haben:
- ischämischer Schlaganfall (Schlaganfall durch ein verstopftes Gefäß)
- Hirnblutung (Schlaganfall durch ein eingerissenes Blutgefäß)
Beide Formen des Schlaganfalls führen zu einem Absterben des Gehirngewebes. Jeder 10. Betroffene stirbt an einem Schlaganfall. Die Überlebenden haben aufgrund der Hirnschäden oft Lähmungen, Sprachstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Trotz der verbesserten Behandlungsmöglichkeiten und der Rehabilitationsmaßnahmen führt der Schlaganfall bei vielen Betroffenen zur Pflegebedürftigkeit und einer dauerhaften Einschränkung der Lebensqualität.
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